Weiterbildung zum PR-Berater

Der Beruf des PR-Referenten beziehungsweise des Public Relations Berater wird in Zukunft eine immer wichtigere Rolle einnehmen. Unternehmen, die erfolgreich sein wollen, müssen sich auch auf dem internationalen Markt nach außen präsentieren und möglichst auch alle Social-Media Kanäle nutzen. Nur, was darf man twittern und sharen, kurz: kommunizieren? Was behält man lieber für sich? Wie kommuniziert man in Krisenzeiten richtig? Ist es besser, begangene Fehler publik zu machen und sofort einzugestehen oder sollte man lieber auf die in der Politik so beliebte, in der öffentlichen Wahrnehmung aber verpönte Salami-Taktik vertrauen?
Weiterbildung zum PR-Berater
Wer in diesem Bereich seine Stärken sieht, eventuell sogar Kommunikation, Sprachen oder etwas Ähnliches studiert hat, sich etwas in der Social Media Welt auskennt, denkt vielleicht über eine Weiterbildung zum PR-Berater nach. Eine richtige Qualifikation jedoch, die Vertrauen bei Kunden schafft und die Instrumente der professionellen Kommunikation lehrt, findet nach einer anderen Ausbildung und mindestens drei Jahren Berufserfahrung im Kommunikationsbereich oder nach einem abgeschlossenenen Hochschulstudium in Fern-, Abend- und Weiterbildungsmaßnahmen statt.
Welche Möglichkeiten gibt es?
Doch welche Weiterbildungswege gibt es? Kann man den Beruf des PR-Beraters in einem Fernstudium erlernen oder gibt es die Ausbildung nur in der Präsenz-Variante? Was kostet das alles und ist eine Förderung des Jobcenters möglich?
Ich beschäftige mich selbst seit einer Weile mit dem Thema und möchte hier kurz eine kleine Auswahl an Möglichkeiten vorstellen.

  • An der Leipzig School of Media kann man sich in fünf Seminaren (jedes drei Tage: von Donnerstag bis Samstag) zum PR-Berater weiterqualifizieren lassen. Kosten: 3500 € zzgl. Mehrwertsteuer.
  • Die Deutsche Presseakademie Berlin bietet ein 12-monatiges Fernstudium mit in Berlin stattfindenen Präsenzblöcken (3, insgesamt 15 Tage) an, Kostenpunkt: 4950 € zzgl. Mehrwertsteuer.
  • Die PR-Akademie Spree Berlin erscheint bei der Sucheingabe PR-Ausbildung zwar auf der ersten Seite der Suchmaschinen, man fragt sich aber, wie sie dorthin gekommen ist. Denn offensichtlich hat man das auf die eigene Fahne geschriebene Credo KISS: We keep it simple and solid zu ernst genommen. Prädikat: aufgrund der minimalistischen Darstellung (gleichermaßen das Design der Webseite als auch die Bereitstellung von Informationen betreffend) besondes mangelhaft.
  • Die Freie Journalistenschule arbeitet zusammen mit dem Deutschen Fachjournalisten Verband und überzeugt sowohl in ihrem Webauftritt als auch in ihren Inhalten. Preislich ist sie mit monatlich 150 € am günstigsten, Finanzierung durch das Jobcenter ist möglich.

Studienbeginn quartasweise möglich
Viermal jährlich kann man die Ausbildung zum Fachjournalist/in oder zum PR-Referenten in interdisziplinären Studiengängen beginnen. Hier muss zur Bewerbung neben dem Mitbringen oben genannter Qualifikationen außerdem eine Leseprobe eines 2000 bis 4000 Zeichen umfassenden journalistischen Artikels eingereicht werden.
Die Autorin:
Elena Dohrmann, Journalistin und Bloggerin, schreibt über Aktuelles aus den Bereichen Kultur, Gesellschaft und Mode


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