Rückgang in der PR-Branche?

Geht den PR-Beratern bald die Puste aus? Diese Fragen stellen sich zur Zeit einige Experten und Verbände. Denn obwohl Public Relations, kurz PR, bei den Unternehmen hoch im Kurs steht, geben die Firmen immer weniger Geld für die jeweiligen Abteilungen aus. Dabei sind es die PR-Berater, welche oftmals das Unternehmen vor finanziellen Schäden schützen, welche andere angerichtet haben. Allein in Hamburg erzielt die PR-Branche einen Umsatz von 1,88 Milliarden Euro. Eine gigantische Summe.
PR-Berater sind wichtige Vermittler
Doch Experten warnen nun vor einem Rückgang der Branche. Denn obwohl immer mehr Firmen erkennen, dass ein PR-Berater oftmals die „Vermittlung“ zwischen Unternehmen und Presse sicher stellt, wird die Luft dünner. Das liegt zum einen an der höheren Konkurrenz und damit an den fallenden Preisen. Insbesondere kleinere PR-Agenturen oder Freelancer sind gezwungen, ihre Existenz aufzugeben, da die Aufträge lieber an große Agenturen vergeben werden. Dabei können kleinere PR-Berater einen besonderen „Charme“ bei der Öffentlichkeit wecken. Denn es sieht nicht sofort nach Masse aus.
Wenn ein Unternehmen also eine Entlassungswelle ankündigt, dann besser durch eine kleine PR-Agentur.Ein weiteres Problem für die PR-Branche ist die „self-made-Strategie“ vieler Unternehmer. Denn dank dem Web 2.0 können Firmen nun effiziente Pressearbeit schnell selbst erledigen. Ohne zu wissen, dass sie dabei nicht selten in Fettnäpfchen treten und dem Unternehmen damit einen schweren finanziellen Schaden zufügen.
Fazit:
Langfristig wird die Luft für PR-Berater auf jeden Fall noch dünner werden. Denn gerade große Konzerne werden sich vermehrt auf internationale PR-Agenturen verlassen, da so sichergestellt ist, dass weltweit die Meldungen im gleichen Wortlaut bekannt gegeben werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.